Selbstbehauptung & Selbstverteidigung
für Mädchen und Frauen – in Geseke

Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Frauen

Laut Wikipedia wird Selbstverteidigung als „die Vermeidung und Abwehr von Angriffen auf die seelische oder körperliche Unversehrtheit eines Menschen“ bezeichnet.

Die Spannweite von Angriffen ist riesig.
Sie reicht von dummen Äußerungen, Nichtbeachtung, Mobbing, Anmache, Körperverletzung bis zu Gewaltverbrechen.

Bei der Verteidigung gegen nicht-körperliche Angriffe spricht man heute auch von Selbstbehauptung.

Selbstbehauptung

Selbstbehauptung ist eine Art der Selbstverteidigung ohne körperlichen Einsatz.
Das bedeutet: Frau verteidigt sich nicht mit Fäusten, sondern mit Gesten, ihrem Gesichtsausdruck und ihrer Stimme.

Wichtig dabei: ein selbstbewusstes Auftreten! Selbstbehauptung setzt vor der Selbstverteidigung ein!
Ziel des Selbstbehauptungstraining ist es, ein sicheres Auftreten zu lernen, damit frau gar nicht erst in Situationen gerät, in denen sie sich körperlich wehren muss.

Ein Ansatzpunkt ist die Tatsache, dass die meisten Täter erfolgreich sein wollen (Machtausübung) und sich „Opfer“ aussuchen. Ein starkes, selbstbewusstes Auftreten wirkt daher auf mögliche Angreifer abschreckend.

Selbstverteidigung

Eine Abwehr wird dann erforderlich, wenn Vermeidung oder Abschreckung nicht funktioniert.

Eine Abwehr sollte so gewählt werden, dass der Angriff sicher und endgültig abgewendet werden kann.
Es gibt milde und heftigere Abwehrmöglichkeiten. Die Verteidigende muss jedoch kein Risiko eingehen, wenn ein weniger schweres Mittel nicht mit Sicherheit zum Erfolg führt.

Im Gegensatz zum populären Irrglauben sind die Auswirkungen der Notwehrhandlungen auf den Angreifer irrelevant; weder ist ein Abwiegen von gesundheitlichen Schäden beim Angreifer erforderlich, noch sind Verletzungen des Angreifers die aus der Abwehr resultieren strafbar. Eine Flucht muss einer Verteidigerin nicht zugemutet werden („das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen“).

Was kann frau von einem Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungs-Kurs erwarten?

Jeder vorher angesprochene Teil einer „Selbstverteidigung“ sollte in ein Training integriert sein.

Beispielsweise:

  • wird geübt, Opferverhalten zu durchbrechen,
  • anhand von Rollenspielen wird alternatives Verhalten erprobt,
  • Ausbildung einer „starken Stimme“, selbstbewusster Gestik und ebensolcher Körperhaltung

Das Gesamtziel dabei: Aufbau von mehr Selbstbewusstsein und das Erlernen von einfachen, aber effektiven Techniken zur Abwehr von Angriffen!